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Mietwagen-Traumroute von Andratx bis Valldemossa

Start: Andratx

Wenn von Andratx die Rede ist, denken die meisten an den luxuriösen Yachthafen Port Andratx. Das Städtchen selbst im Hinterland kann eigentlich mit gar nichts Großartigem aufwarten. Wobei: Das ganz unspektakuläre urmallorquinische Leben hat durchaus seinen Reiz. Wer es kennenlernen möchte, setzt sich am besten in die Bar Cubano auf der kleinen Placa d`es Pou. Hier spielt sich von früh bis spät das soziale Leben ab. Wer hungrig ist, bestellt die typisch mallorquinische Brotzeit „Pa amb Oli“. Ab und an lädt die Bar Cubano aber auch zu ganz zeitgemäßen Events wie zum Beispiel „Sushi Nights“. Nur ein paar Schritte von der Bar Cubano entfernt, ragt die Pfarrkirche „Santa Maria“ empor, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Trotz des gotischen Stils ähnelt die Kirche eher einer Festung, da sie damals auch vor Piratenüberfällen schützen sollte. Wer sich das charmante Städtchen einmal aus der Vogelperspektive anschauen möchte, besucht die Panorama-Terrasse auf dem prächtigen Landsitz „Son Mas“. Der Ursprung des imposanten Gebäudes liegt im Mittelalter. Heute residieren in den trutzigen Mauern das Rathaus, die Touristinformation und die Polizei. Sehenswert ist der Garten mit artenreichen Pflanzen

Westküsten-Panoramastraße Ma-10

Hier ist der Weg das Ziel, denn schnell kommt man auf dieser 111 Kilometer langen Westküsten-Straße von Andratx bis Pollenca nicht voran. Gemächlich bewegt man sich auf und ab und von einer Kurve zur nächsten. Genau das richtige für Genießer, denn die Route überrascht mit immer neuen Bilderbuch-Aussichten, wildromantischen Plätzen und schnuckeligen Bergdörfchen mit netten Bars und Restaurants. Sechs Kilometer hinter Andratx in Richtung Estellencs hat man einen wunderschönen Blick auf die Serra d'es Pinotells, deren höchste Erhebung der Esclop mit 926 Metern ist.

Mirador de Ricardo Roca

Auf einem Felsen in 400 Metern Höhe thront der bekannte Aussichtspunkt „Mirador de Ricardo Roca“. Der Namensgeber trieb übrigens den Tourismus auf Mallorca voran. In unmittelbarer Nähe lockt das Restaurant „Es Grau“ mit einer der schönsten Panorama-Terrassen auf der Insel. Neben Kuchen- und Bistro-Spezialitäten wird ein erstklassiger Augenschmaus serviert: Der Blick in die Berge und auf das azurblaue Meer erscheint fast unwirklich schön (www.restaurantesgrau.com).

Das Bergdörfchen Estellencs

Der Ort Estellencs gilt bei Einheimischen als Geheimtipp. In den urigen kleinen Bars und Restaurants können Ausflügler auf der Westküsten-Route ganz idyllisch Siesta halten. Besonders beliebt bei den ortskundigen Besuchern ist die kleine romantische Badebucht. Da das Dörfchen am Fuße des 1027 Meter hohen Berges Puig de Galatzó liegt, rasten hier auch viele Wanderer. Mit typisch mallorquinischen Naturstein-Häusern, die im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt werden und engen blumengeschmückten Gassen versprüht Estellencs einen ganz eigenen Charme. Die einzige echte Sehenswürdigkeit ist die Pfarrkirche San Juan Batista,. 1422 erstmals in den Chroniken erwähnt, im 17. Jahrhundert umgebaut.

Torre des Verger/ Mirador de Ses Animes

Der beliebte Aussichtsturm wurde 1569 als Wachturm errichtet, um Piraten rechtzeitíg zu entdecken. Er war Teil einer Befestigungsanlage, sozusagen eines Piraten-Frühwarn-Systems. Im Jahre 1875 wurde er vom österreichischen Erzherzog Ludwig Salvator gekauft und 1997 renoviert. Hier kann man das Meer aus einer Höhe von 250 Metern bewundern.

Banyalbufar

Das zauberhafte Bergdörfchen Banyalbufar ist unser nächster Zwischenstopp. Der arabische Name heißt wörtlich übersetzt „kleiner Weinberg am Hang“. Arabische Baumeister legten im 10. Jahrhundert für den Anbau von Malvasier-Wein, kunstvolle Terrassengärten an, die den Ort noch heute prägen. Wenn ihr die Treppen hinauf ins Oberdorf geht, habt ihr den besten Ausblick auf diese 2000 Gartenparzellen. Den Malvasier-Wein und andere Vinos kann man in der Bodega „Son Vives“ verkosten (Ctra. Ma-10, Km. 87.5, www.sonvives.com).

MA 10-Routen-Tipps

Wenn ihr auf der MA10 weiter in Richtung Valldemossa fahrt, eröffnen sich links von euch immer wieder Aussichten auf das azurblaue Meer. Mit offenen Fenstern könnt ihr den Duft der Aleppo-Kiefern genießen. Geradeaus habt ihr einen grandiosen Blick auf die Tramuntana-Gebirgskette. Rechts seht ihr knorrige Olivenbäume. Ein Großteil auf der Insel ist 300-500 Jahre alt. Kurz vor Valldemossa geht die MA10 links ab. Ihr fahrt weiter geradeaus in den Ortskern hinein.

Valldemossa

International bekannt wurde Valldemossa dank zweier berühmter Gäste. Der polnische Komponist Frédéric Chopin verbrachte den Winter 1838/39 zusammen mit seiner Geliebten Georges Sand im ehemaligen Kartäuser-Kloster. Die französische Schriftstellerin schrieb über diese drei Monate das Buch „Ein Winter auf Mallorca“. Am Ortseingang links findet ihr zahlreiche Parkplätze. In den vielen hübschen Straßencafés könnt ihr Valldemossas Spezialitäten „Horchata“, eine Mandelmilch, und „Coca de Patata“, süße Milchbrötchen mit Kartoffeln, probieren. Jedes Jahr am 28. Juli feiert Valldemossa die einzige Inselheilige „Santa Catalina Tomás“, geboren im Ort. Fast jedes Haus ist mit einer kunstvoll bemalten Fliese geschmückt, die eine Szene aus ihrem Leben darstellt. Unser Tipp für alle, die nach der Ortsbesichtigung gut essen gehen möchten: das Restaurant „Can Pedro“ mit typisch mallorquinischer Küche (Restaurante Can Pedro, Avenida Arxiduc Lluis Salvador 25, www.canpedro.com).

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